HAUSANSCHLUSS

RPA – DIE HÄUFIGSTEN FEHLER

RPA – die häufigsten Fehler  

Wie wir bereits in dem vorherigen Blog-Beitrag gezeigt haben, bietet RPA eine ganze Palette an Vorteilen. Ein moderner und zukunftsorientierter Betrieb kann sich diese zu Nutze machen. Dennoch ist RPA kein Selbstläufer. Es müssen ein paar Dinge bei der Einführung einer RPA-Lösung beachtet werden. Wir gehen heute darauf ein, welche die häufigsten Fehler sind und wie man diese vermeidet. 

 

  • Mit zu komplexen Prozessen starten: Der wohl häufigste Fehler beim Start von RPA ist die Auswahl von zu komplexen Prozessen. Zum Einstieg in RPA sollten eher Prozesse ausgewählt werden, die in ihren Volumina hoch, aber von der Prozesslogik sehr einfach sind. So wird der Return on Investment (ROI) schneller erreicht.  
  • Einsatz ohne Business Case: Ein Unternehmen sollte stets wissen, wie hoch die Investitionen für Tools und Services sein werden. Die Durchlaufmengen und Prozesszeiten müssen vom Unternehmen berücksichtigt werden, um festzustellen, welchen Gewinn die Prozessautomatisierung mit sich bringen kann. Dieser Schritt sollte also stets den Beginn einer Analyse darstellen und auch nicht weggelassen werden.  
  • Die Analyse vernachlässigen: Einem erfolgreichen RPA-Projekt liegt immer eine gute Analyse des Prozesses und eine Machbarkeitsstudie zu Grunde. Jeder Klick und jeder Prozessschritt sollten verständlich dokumentiert werden. Da die Testdaten immer nur ein Spektrum an Fallvarianten darstellen, scheitert der Prozess häufig spätestens nach der Implementierung. Somit sollte eine gute Analyse auch stets die Aufnahme eines Aussteuerungskonzeptes enthalten.  
  • Mit zu vielen Prozesse gleichzeitig beginnen: Generell eignen sich für eine Automatisierung eine Vielzahl an Prozessen. Jedoch ist es nicht sinnvoll, direkt alle denkbaren Prozesse gleichzeitig zu automatisieren. Stattdessen empfiehlt sich zu Beginn, mit einfachen und volumenreichen Prozessen zu starten und sich dann nach und nach immer komplexeren Prozessen zu widmen.  
  • Unterschätzung der notwendigen Fähigkeiten: Auch wenn mittlerweile viele Low-Code oder sogar No-Code Lösungen auf dem Markt sind, empfehlen wir, sich für das erste Projekt Unterstützung zu holen. Denn auch eine Low-Code-Entwicklung kann durchaus ihre Herausforderungen mit sich bringen. Weiterhin verfügen nur wenige Unternehmen über Mitarbeiter, die neben der Entwicklung auch noch die Analyse, das Projektmanagement, das Testing und die Implementierung abdecken können. Für eine erfolgreiche Prozessautomatisierung ist es daher hilfreich, wenn man einen Partner hat, der sich mit den Herausforderungen auskennt.  
  • Change-Management: Das Thema Change-Management wird bei einer Umstellung auf eine RPA oft unterschätzt. Um ein RPA Projekt wertvoll zu gestalten, ist die Kooperationsbereitschaft der Mitarbeiter essenziell. Dazu sollten Mitarbeiter schon früh mit ins Boot geholt werden. Nutzen, Ziel und Notwendigkeit sollten transparent kommuniziert werden. Im besten Fall können die Mitarbeiter selbst mitwirken und den Veränderungsprozess begleiten.  
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